Endzeit EP

rotegelbegrünegraue

Endzeit

Erschienen am 1. March 2011

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„Rote, gelbe, grüne, blaue, lieber Martin komm und schaue“, schallt es immer einmal im Jahr, am St. Martinstag, durch die Straßen. Mit Endzeit hat das allerdings rein gar nichts zu tun. Nichtsdestotrotz hat das Trio aus Mönchengladbach aus „Rote, gelbe, grüne, blaue..“ Rotegelbegrünegraue gemacht und betitelt so seine Debüt-EP. Was auf dem 2009er-Demo Steinbock vs. Wassermann gut begann, geht hier genauso weiter. Endzeit gehören zum EmoPunk-Trend der letzten Jahre. Stimme Kevin schreit Gefühle raus. Die Referenz Captain Planet kommt oft, aber hier zurecht. Auch Supermutant ohne die Priese Pop passt. Auf Lala Schallplatten kommt die 5-Track-EP. Beißende Gitarren, ein Refrain, der angreift – Gewissen zu Gewissen ist der richtige erste Song, der ordentlich Appetit macht. Dass die knapp 14 Minuten nicht satt machen können, ist klar. Noch mal hören tut allerdings nicht weh sondern Not. Es ist schön, beim mehrfachen Anhören, die vielen tollen Gitarren zu entdecken, die beim ersten Mal aufgrund von Reizüberflutung verborgen bleiben. Neben dem Opener ist 1000 Blicke der zweite auffällige Ausreißer nach oben zwischen den fünf überzeugenden Titeln. Dass man nicht viel vom Gesang versteht, ist normal für diese Musik, da sollte man sich nicht wundern, es verleiht dem Ganzen noch mehr Dynamik. Unterm Strich klingen Endzeit mehr nach Punk, als viele andere Bands der (neuen) Szene. Es gefällt. text martin zenge. alternativmusik.de

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