Supermutant lichterloh ep

Lichterloh EP

Supermutant

Erschienen am 1. March 2010

Infos

"Und er fragt sich, ob er das Feuer, das es eh niemals brannte, einmal entfachen könnte." Catchy, metaphorisch, wunderbar! "Lichterloh", der Vorzeigesong und perfekte Einstieg in die 4-Track EP. Wunderschöne Melodien und Texte zum mitsingen. So geht's dann auch in "X + Y" weiter. Hier erinnert der Refrain ein bisschen an Wir sind Helden und könnte manch einem etwas zu poppig sein.
"Fallen um zu atmen, dem Untergang entgegen schreien." DER Übersong mit Gänsehaut- und Mitsinggarantie heißt "Peter-Pan-Syndrom". "Geigen auf Beton", ein weiteres mal der Wunsch, Sänger Yann am Hemd zu packen und direkt ins Gesicht zu schreien,... allerdings nicht vor wut, sondern weil einen die Musik einfach packt. Grade seine Stimme ist das, was Supermutant unverwechselbar macht. Obwohl die Texte viel Verzweiflung enthalten, wird man immer mit einem positiven Gefühl entlassen. Supermutant schaffen es, mit ihrem ersten Output, so erwachsen und reif zu klingen wie es manch andere Bands in ihrem ganzen Bestehen nicht hinbekommen. Auch lange nachdem die selbstgrebrannte CD (Online only EP) den Player verlassen hat, hallen immer noch vereinzelte Ausschnitte durch den Kopf.

Rezensionen

“Captain Planet, Andorra Atkins, Escapado.”, zitiere ich den Kollegen von Get Addictet. Captain Planet: JA, Die Anderen: NÖ.

Supermutant will meiner Meinung nach kein Escapanse, geschweige denn irgendeine Atkins sein. Sie sind viel mehr der kleine Bruder der Captains und der Matulesen.
Ihre EP “Lichterloh” gibt es schon etwas länger als Download, jetzt jedoch auch als Cdr Release unseres guten Freundes Tobi von Lala. Als ich mir die CD das erste mal angehört habe, war ich mehr als erstaunt, dass die Jungs noch keine LP auf Unterm Durschnitt oder Kollegen haben. Denn das was sie hier einem an Niveau entgegenschleudern ist alles andere als LOFI shit. Super produziert und mit Ohrwürmern gespickt, die selbst der Ohrenarzt eures vertrauens nicht aus eurem Ohr ziehen könnte, schmettern sie sich ins Herz eines jeden Fans von Indiepoprockgefrickels ala der eben genannten Bands.
Die Ep enthält vier Songs mit hieb und stichfesten Alibi. Von “Zeit heilt alle Wunden ; Doch ich will lieber Schmerz” bis “Ich hab mich nie so sterblich gefühlt” wissen die Jungs Emotionen zu entfachen, die einen zwingen wollen dich zu bewegen und die Traumprinzessin dann doch zu retten.
Auch wenn Supermutanten eigentlich hässlich sein sollten [Ich erinnere an den Toxic Avenger], sind deren Songs es auf jedenfall nicht.
Im Fazit hat der gute Kollege Hartmann dann allerdings doch recht. Mit 14 Minuten zu kurz und Mensch wartet gespannt auf das Album.
Danke Herr Supermutant.
Johannes.

by get addicted.org Bastian Hartmann:
Captain Planet, Andorra Atkins, Escapado. Wer auf Konzerte dieser Bands geht, will vor allem eines: Sich den Frust von der Seele schreien. Und weil man das gar nicht oft genug machen kann, ist man froh über jede Band, die einen zu so einem Emotionsausbruch, praktisch, zwingt. Meine Damen und Herren: Supermutant!

"Und er fragt sich, ob er das Feuer, das es eh niemals brannte, einmal entfachen könnte." Catchy, metaphorisch, wunderbar! "Lichterloh", der Vorzeigesong und perfekte Einstieg in die 4-Track EP. Wunderschöne Melodien und Texte zum mitsingen. So geht's dann auch in "X + Y" weiter. Hier erinnert der Refrain ein bisschen an Wir sind Helden und könnte manch einem etwas zu poppig sein.
"Fallen um zu atmen, dem Untergang entgegen schreien." DER Übersong mit Gänsehaut- und Mitsinggarantie heißt "Peter-Pan-Syndrom". "Geigen auf Beton", ein weiteres mal der Wunsch, Sänger Yann am Hemd zu packen und direkt ins Gesicht zu schreien,... allerdings nicht vor wut, sondern weil einen die Musik einfach packt. Grade seine Stimme ist das, was Supermutant unverwechselbar macht. Obwohl die Texte viel Verzweiflung enthalten, wird man immer mit einem positiven Gefühl entlassen. Supermutant schaffen es, mit ihrem ersten Output, so erwachsen und reif zu klingen wie es manch andere Bands in ihrem ganzen Bestehen nicht hinbekommen. Auch lange nachdem die selbstgrebrannte CD (Online only EP) den Player verlassen hat, hallen immer noch vereinzelte Ausschnitte durch den Kopf.

Was wünscht man sich also nach so einer fast perfekten EP? Eine längere Spielzeit? Definitiv! Mit grade einmal 14 Minuten ist diese zwar im Rahmen einer normalen EP, aber man will, nein, man BRAUCHT, mehr. Als kleinen Trost bieten Supermutant sie zum kostenlosen Download an, man würde aber auch gerne etwas in den Händen halten und mit nach Hause nehmen. (anm. von lala: lieber bastian melde dich doch bitte bei uns wir können abhilfe schaffen ;-) )
zu haben für 4 euro plus versand. mail an kontakt@lala-schallplatten.de genügt.
viele grüße


Captain Planet, Andorra Atkins, Escapado. Wer auf Konzerte dieser Bands geht, will vor allem eines: Sich den Frust von der Seele schreien. Und weil man das gar nicht oft genug machen kann, ist man froh über jede Band, die einen zu so einem Emotionsausbruch, praktisch, zwingt. Meine Damen und Herren: Supermutant!

"Und er fragt sich, ob er das Feuer, das es eh niemals brannte, einmal entfachen könnte." Catchy, metaphorisch, wunderbar! "Lichterloh", der Vorzeigesong und perfekte Einstieg in die 4-Track EP. Wunderschöne Melodien und Texte zum mitsingen. So geht's dann auch in "X + Y" weiter. Hier erinnert der Refrain ein bisschen an Wir sind Helden und könnte manch einem etwas zu poppig sein.
"Fallen um zu atmen, dem Untergang entgegen schreien." DER Übersong mit Gänsehaut- und Mitsinggarantie heißt "Peter-Pan-Syndrom". "Geigen auf Beton", ein weiteres mal der Wunsch, Sänger Yann am Hemd zu packen und direkt ins Gesicht zu schreien,... allerdings nicht vor wut, sondern weil einen die Musik einfach packt. Grade seine Stimme ist das, was Supermutant unverwechselbar macht. Obwohl die Texte viel Verzweiflung enthalten, wird man immer mit einem positiven Gefühl entlassen. Supermutant schaffen es, mit ihrem ersten Output, so erwachsen und reif zu klingen wie es manch andere Bands in ihrem ganzen Bestehen nicht hinbekommen. Auch lange nachdem die selbstgrebrannte CD (Online only EP) den Player verlassen hat, hallen immer noch vereinzelte Ausschnitte durch den Kopf.

Was wünscht man sich also nach so einer fast perfekten EP? Eine längere Spielzeit? Definitiv! Mit grade einmal 14 Minuten ist diese zwar im Rahmen einer normalen EP, aber man will, nein, man BRAUCHT, mehr. Als kleinen Trost bieten Supermutant sie zum kostenlosen Download an, man würde aber auch gerne etwas in den Händen halten und mit nach Hause nehmen.

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