Trillian – Creature Teacher

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CD
ODER
LP im schlichten weissen Artwork. Druck auf mattem Papier.
schick!

Tracklist:

01. Periscopes trial
02. Whereabouts
03. Kat's advice
04. Obélisque
05. Sketches
06. Izquierda
07. Stretta (Euthanising geniuses)
08. Brandon paints the sea
09. Maelstrom
10. The lunatics
11. Let's build a spaceship

 

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Kategorie:

Beschreibung

Trillian sind ein bisschen stolz! Das erste Mal haben sie das Gefühl, dass es sich bei „Creature Teacher“ um ein wirkliches Album – also eine konzeptuell in sich geschlossene Sammlung von Songs – handelt. Und man hat es geschafft, sich gleichzeitig auf frühere Stärken und auf im Laufe der Bandgeschichte erworbene Stärken zu besinnen. Klingt phrasig, meint aber vor allem: Trillian haben sich nach dem sperrigen „The Great Disencablement“ wieder eine recht intuitive Melodik zurückgewonnen. Songs wie „Kat’s Advice“, „Whereabouts“ oder „Maelstrom“ reißen einen mit ihrer Geradlinigkeit und ihrer Melodieverliebtheit förmlich mit.

Es ist dies der eine Pol, der „Creature Teacher“ ausmacht: verspielte und jawohl tanzbare, aber eben nie platte Indierocknummern, die am ehesten vielleicht mit Bands wie Maximo Park vergleichbar sind. Den anderen Pol bildet der Hang zum Epischen, den Trillian ja bereits spätestens auf ihrem zweiten Album „I Mean Exactly What You Know“ entdeckten. Das sind jene Songs wie „Obélisque“ oder „The Lunatics“, die rhythmisch gern aus dem 4/4-Schema raustanzen und die von Gitarrensounds gern sehr weit hinausgetragen werden. Bands wie Oceansize oder Biffy Clyro haben diese Art der Musik in den letzten Jahren populär gemacht, manch einer würde diesen Songs wohl auch den Stempel Postrock aufdrücken. Aber Trillian ufern nie aus, im richtigen Moment besinnen sie sich auf das, woran es ankommt: den Song. Und dann packen sie eben auf den mutig abseits driftenden C-Teil doch wieder eine Melodie obendrauf, die schwelgt, die mitreißt, die euphorisiert.

Trillian machen Musik, die anders ist, ohne aber auf Teufel komm raus anders sein zu wollen. Das Andersartige kommt aus der Musik selbst, aus der Entstehung der Musik, aus der Gegensätzlichkeit der Charaktere, die diese Musik machen. Diesen Entstehungsprozess, seinen manchmal fast schizophrenen Charakter, thematisiert die Band übrigens auch in dem Song „Obélisque“. Aber nicht nur dort, denn in gewisser Weise setzt sich das ganze Album in seiner Kreatürlichkeit mit seinem eigenen Entstehungsprozess auseinander.

 

Zusätzliche Information

Gewicht n.a.
Medium

Vinyl LP, CD